Das Martinsviertel

Wegen der Corona-Pandemie sind die meisten Geschäfte im Martinsviertel geschlossen, außer Apotheken und Lebensmittelgeschäften. ABER: Viele Geschäfte und Dienstleister bieten weiterhin einen reduzierten Service, telefonische Beratung oder Lieferung an und freuen sich über Ihre Anfragen. Rufen Sie die jeweiligen Geschäfte und Dienstleister an oder schauen Sie auf die Hinweise auf der jeweiligen Website oder direkt an den Geschäften. Christoph Rau, 31. März 2020
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Plastik „Passagiere“ (1994) von Christoph Kappesser auf dem Kopernikusplatz (Heinheimer Straße/Ecke Kranichsteiner Straße) im Martinsviertel Darmstadt

Das Martinsviertel ist eines der älteren Viertel Darmstadts. Es grenzt direkt nordöstlich an die zentrale Innenstadt an. Das Martinsviertel umfasst heute die statistischen Bezirke 220 und 230 in Darmstadt. Das Martinsviertel war ursprünglich eine kleine bäuerliche Ansiedlung außerhalb der Stadtmauern, in der die Bevölkerung noch Schweine hielt, die auf der Straße herumliefen – deshalb wurde es auch das „Watzeviertel“ genannt. Im alten Teil der Arheilger Straße existiert noch in einem Hof ein erhalten gebliebener „Faselstall“. Hierher zogen zu Beginn der Industrialisierung die Zuwanderer aus der Umgebung, sodass die Bevölkerung in nur einer Generation zwischen 1880 bis 1910 von 1630 auf 5200 Haushalte anstieg. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts kamen so genannte Flächensanierungen in Mode. Fast wäre das Martinsviertel auch dem Bagger zum Opfer gefallen, aber dank einer dort wohnenden Bürgerinitiative blieben viele alte Fachwerkhäuser erhalten und wurden nach und nach saniert.
Quelle: Wikipedia

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